Schutzkonzept der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Berlin-Oberschöneweide K.d.ö.R. für das Feiern von Gottesdiensten im Hinblick auf Covid-19/Coronavirus

Grundsätzliches

Wir als Gemeinde des BEFG anerkennen und unterstützen die Notwendigkeiten zur Eindämmung des Coronavirus. Wir wollen einen medizinisch verantwortbaren Weg finden, der es uns dennoch ermöglicht Gottesdienste zu feiern. Dazu dient dieses Schutzkonzept.

Maßnahmen

  • Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.
  • Open-Air-Gottesdienste sind eine gute Möglichkeit und werden empfohlen.
  • Im Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 2 m nach links und rechts sowie nach vorne und hinten (Markierungen). Die 50 Stühle stehen paarweise zusammen. Menschen, die im selben Haushalt leben (wie Familien oder PartnerInnen) dürfen zusammensitzen. Wer alleine kommt, besetzt beide Plätze.
  • Ist ein erhöhter Gottesdienstbesuch zu erwarten, der den vorhandenen reduzierten Platz (Stuhlzahl) übersteigt, könnte durch ein Anmeldesystem (Anmeldeliste o.ä.) sichergestellt werden, dass der Gottesdienstbesuch geordnet und zahlenmäßig verantwortlich verläuft. 
  • Auch bei der Nutzung von Verkehrswegen, insbesondere der Flure und Treppen, ist auf eine Einhaltung des Mindestabstandes zu achten (Abstandsmarkierungen für die Laufwege); erforderlichenfalls ist der entsprechende Bereich nur einzeln zu betreten.
  • Der Begrüßungsdienst an den Türen achtet auf die Einhaltung dieser Maßnahmen.
  • Nach Möglichkeit sind getrennte Zugangs- und Ausgangswege in das Gemeindehaus bzw. in den Gottesdienstraum zu benutzen. Dies wird durch eine entsprechende Beschilderung und ggf. durch ein Leitsystem angezeigt. Derzeit wie folgt geregelt: Zugang zum Gemeindehaus über den Haupteingang, Verlassen des Gebäudes über den Gartenausgang.
  • Besucher sollen beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstes eine Mund-Nase-Bedeckung oder einen Mund-Nase-Schutz tragen, da insbesondere in den Türbereichen nicht jederzeit der Mindestabstand gewahrt werden kann. Jede/r sollte eine eigene Schutzmaske zum Gottesdienst mitbringen. Ein Grundbestand an Schutzmasken werden in der Gemeinde bereitgestellt.
  • Es stehen in ausreichendem Maße Flüssigseifen, Handtuchspender und Desinfektionsspender zur Verfügung; diese sind regelmäßig zu nutzen. Handdesinfektionsmittel wird am Eingang bereitgestellt, Besucher sollen sich beim Betreten des Gemeindehauses die Hände desinfizieren.
  • Die Reinigungskräfte reinigen alle Räumlichkeiten; hierbei werden insbesondere Türklinken, Handläufe und Lichtschalter desinfiziert.
  • Im Gottesdienst verwendete Technik (Mikrofone, etc.) und Gegenstände (Kanzel, Notenständer etc.) werden nach Ende des Gottesdienstes desinfiziert.
  • Auf regelmäßiges Lüften ist zu achten, da dies die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger reduziert.
  • Enge Räume im Gemeindehaus sind – wenn überhaupt nötig – nur einzeln zu betreten.
  • Die Kollekte wird hauptsächlich bargeldlos eingesammelt, also digital oder durch Überweisung. Alternativ wird ein Kollektenkorb am Ausgang bereitgestellt.
  • Auf Gemeindegesang wird größtenteils verzichtet bzw. durch Mitsummen ersetzt. Auf die Benutzung von Gesangsbüchern wird verzichtet.
  • Sollten mehrere Musiker im Gottesdienst aktiv sein, so ist auch hier auf den Mindestabstand zu achten. Chorgesang ist nicht möglich.
  • Abendmahl findet derzeit nicht statt.
  • Anstehende Taufen werden auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben.
  • Momentan erscheint das Angebot eines Kindergottesdienstes aufgrund der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen nicht praktikabel. Wenn wieder möglich, gelten für das Kinderprogramm die gleichen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen wie für den Gottesdienst. Infos und Anregungen für die Gestaltung eines Kindergottesdienstes gibt es unter: gjw.de/corona/kigo
  • Kirchencafé und Begegnungszeiten im Foyer vor und nach dem Gottesdienst entfallen. Der Foyerbereich ist vor und nach dem Gottesdienst nur eingeschränkt zugänglich. Gemeinsame Mahlzeiten nach dem Gottesdienst finden nicht statt.
  • Dem Wunsch nach Seelsorge und Segnung nach dem Gottesdienst wird nur unter den oben genannten Hygieneregeln nachgekommen.
  • Die Kontaktdaten der Gottesdienstteilnehmenden mit dem Zeitpunkt des Gottesdienstbesuches werden in einer Liste festgehalten, um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die jeweilige Liste mit den Gottesdienstteilnehmenden wird nach 4 Wochen vernichtet.
  • Die Gemeinde informiert über die Hygienestandards und Maßnahmen durch Aushänge.

Die Beachtung der vorgenannten Maßnahmen ermöglicht es, dass der Mindestabstand zu anderen Personen zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann und es zu keinem Körperkontakt kommt.

Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) kommen nicht in die Gottesdienste bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind alle gefragt, ihre gesundheitliche Situation gewissenhaft zu prüfen, um andere nicht in Gefahr zu bringen.

Die Gewährleistung der Seelsorge an Kranken und Sterbenden: Unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen vor Ort in Krankenhäusern, Pflegestationen, Hospizen, Gefängnissen usw. muss den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Zutritt gestattet sein.[1]

Trauergottesdienste in der Friedhofskapelle oder am offenen Grab finden unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen der Friedhöfe vor Ort statt.

Trauergottesdienste und Trauerfeiern in Gemeindehäusern unterliegen den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes.

Diese Maßnahmen und Handlungsanweisungen gelten ab sofort und bis auf Widerruf.

Berlin, den 07.05.2020

Die Gemeindeleitung der EFG Berlin-Oberschöneweide K.d.ö.R.

 

[1] Siehe InfSchutzG §30 Abs.4.

Forum Generationen 1

Über 20 Gemeindemitglieder und -freunde kamen zu unserem Gemeindeforum am 23. Februar zusammen, um über das Thema „Generationen und Gottesdienst“ nachzudenken. Als Referentin hatten wir Dagmar Lohan zu Gast. Sie arbeitet beim Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG) als Referentin im Dienstbereich „Familie und Generationen“. Nachdem sie uns bereits im Gottesdienst in der Predigt für das Miteinander und gegenseitige Verstehen der Generationen sensibilisiert hat, konnten wir im Forum noch ein wenig tiefer ins Thema eintauchen. Wir haben gelernt, dass es durchaus unterschiedliche Definitionen davon geben kann, wer zu welcher Generation gehört. Generationen lassen sich – ganz klassisch – nach Alter sortieren. Allerdings gibt es auch noch andere Möglichkeiten: Es können auch bestimmte historische Daten oder Erlebnisse sein, von denen sich die erste, zweite und dritte Generation ableiten lassen. In unserer Gemeinde ist zum Beispiel der Bau des Gemeindehauses so ein einschneidendes historisches Ereignis. Alle Gemeindegeschwister, die diese Zeit miterlebt haben (also die 1. Generation des Gemeindebaus) haben einen ganz anderen Bezug zum Haus und zur Gemeinde als die nachfolgenden Generationen.

Anschließend haben wir uns in kleinen Gesprächsgruppen über vier Fragestellungen bezüglich unserer Gottesdienste unterhalten. Hier sind die Ergebnisse in Stichpunkten:

1. Was ist mir bei der Musik im Gottesdienst wichtig?

· Emotionen

· Stimmigkeit

· Chorarbeit und gemeinsamer Gesang berührt

· Gute Mischung von alten und neuen Liedern

· Musik und Leiter ziehen mit

· Aufstehen beim Singen – Haltung!

· Interaktion im Gottesdienst, z.Bsp. beim Kanon

· Generationen singen gemeinsam

2. Warum komme ich in den Gottesdienst?

· Gute Predigt

· Musik/ Lieder – miteinander!

· Gemeinschaft

· Pflichtbewusstsein:

o Dienst/ Aufgabe

o Regelmäßigkeit

· Begegnung nach dem Gottesdienst

3. Wie empfinde ich das Verhältnis von Frontal und Interaktiv im Gottesdienst?

· Gottesdienste erscheinen interaktiv durch die Vielfalt an GD-Gestaltenden

· Regelmäßig interaktive Elemente im Gottesdienst: z.Bsp. Kinderkerze anzünden

· Einzelne werden herausgehoben

· Nicht alle wollen selbst (inter)aktiv werden

· Erklärungen im Gottesdienst gut dosieren, damit es nicht zu frontal wird

· Immer mal wieder ausprobieren und Neues wagen

4. Erinnerungen an Highlights-Gottesdienste

· Gottesdienst mit afrikanischen Geschwistern à getanzte Kollekte

· Ökumenischer Gottesdienst – Vertreter verschiedener Konfessionen und Religionen erzählen von ihrem Glauben

· Ideen:

o Offene Angebote gestalten

o Einladung zum Essen

o Draußen sein, z. Bsp. vor dem Gemeindehaus

 

o Aufgabe im Kiez wahrnehmen!

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